Land der Ideen

Zwischen den Klassen

In München hat sich eine neue Schülerbewegung entwickelt. Elite-Studentin Alexandria Rhodes unterstützt „Wir sind viele“ und möchte die Schüler dazu animieren, zu sagen, was sie am Schulsystem stört. (Foto: Rovolution Film / HFF München)

Alexandria Rhodes streckt ihre Hand aus und geht gezielt auf eine Schülerin zu, die die steinernen Treppenstufen ins Oskar-von-Miller-Gymnasium hinauf eilt. Sie hält ihr eine meergrüne Visitenkarte entgegen, auf der in weißen Buchstaben „Münchner Schülerprotest“ und „Wir sind viele“ gedruckt ist. „Hallo, wir machen einen Schülerprotest – wir sind viele! Hast du schon von uns gehört?“, fragt sie mit amerikanischem Akzent das Mädchen. Alexandria trägt eine grau-weiß geblümte Hose und einen Jeans-Blazer. Ihre dunklen, gekräuselten Haare hat sie unter einer Schirmmütze versteckt. Es ist halb acht Uhr morgens, gleich beginnt die erste Schulstunde. Mit den kleinen Karten möchte Alexandria Schüler zum Protest animieren. Sie sollen sagen, was sie am Schulsystem stört. Die Kampagne verfolgt kein bestimmtes politisches Ziel, sie will Schülern eine Stimme geben.

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Sophia Münder
Süddeutsche Zeitung
Mon Jul 15 14:56:00 CEST 2013

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